Die Neuwieder Hochwasserschutzanlage
Der größte Teil der Neuwieder Hochwasseschutzanlage besteht aus einem Erddeich mit Tonkern. Die Gesamthöhe bzw. die Deichoberkante (11,20 m am Pegel Neuwied) liegt überall einen Meter über dem bisher bekannten höchsten Hochwasserpegel. Die tiefsten Geländepunkte entlang der Deichlinie liegen bis zu vier Meter unter dem höchsten Hochwasser. Diese Zahlen machen deutlich, wie immens die Überflutungen ohne die Schutzfunktion dieses Bauwerkes wären.
Die gesamte Hochwasserschutzanlage ist für ein Hochwasser um neun Meter über dem normalen Wasserstand ausgelegt, wodurch sich ihre zum Teil beträchtliche Höhe ergibt.
Um das Durchdrücken von Qualmwasser unter dem teilweise auf recht durchlässigem Untergrunde liegenden Deiche möglichst einzuschränken, wurde der Tonkern bis in die dichteste Schicht des Untergrundes hinabgeführt.
Schwierigkeiten machte die Beschaffung von 220.000 cbm Lehmboden, der für den Deichbau benötigt wurde. Der Lehmboden wurde vom gegenüberliegenden Rheinufer unterhalb von Weißenthurm entnommen.
Der hier anstehende Hochflutlehm war teilweise stark mit Sand durchsetzt. Daher mussten diejenigen Deichstrecken, die aus den sandigen Schichten des Hochflutlehms geschüttet sind, einen Tonkern von 1,0 m Stärke und bis zur Höhe von 0,5 m unter der Deichkrone erhalten.
Insgesamt sind rd. 25.000 cbm Ton von Ransbach-Baumbach (Westerwald) für den Deichbau verwendet worden.
Für die erforderliche Straßennaufhöhung und Betonbauten wurden insgesamt rund 100.000 cbm Kies benötigt, die größtenteils aus dem Rhein gebaggert wurden.
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